News

#alarmstuferot Großdemonstration in Berlin: Deutscher Eventverband führt Gespräch zur aktuellen Lage mit Dr. Marcel Klinge, MdB

Heute, am 9. September um 12:05 Uhr startete die Großdemonstration der Veranstaltungswirtschaft in Berlin: 15.000  Betroffene aus ganz Deutschland legten Ihr Hemd symbolisch vor dem Berliner Reichstag nieder und machten damit auf die dramatische Lage der gesamten Branche aufmerksam. Der Vorstand und viele Mitglieder des Deutschen Eventverbandes waren als Unterstützer vor Ort. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern – es ist momentan so wichtig zu zeigen, wie viele und wie vielfältig wir sind!

Neben der heutigen Demonstration ist es uns gelungen, ein persönliches Gespräch mit Dr. Marcel Klinge (MdB, Mitglied im Wirtschaftsausschuss,Tourismuspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion) zu führen und uns über die Probleme der Veranstaltungswirtschaft und unsere Forderungen an die Politik auszutauschen.

 Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Klinge für das offene Gespräch. 
Wir wollen weiterhin für unsere Mitglieder aktiv an den politischen Entscheidungen mitwirken und werden in den nächsten Wochen weitere Gespräche mit der Politik führen. Sehr viele von Euch haben bei der letzten Landesdemonstration in Hamburg unser 16 Quadratmeter großes Banner „Hört meine Stimme!“ unterschrieben, welches symbolisch für die große Not der Kultur- und Veranstaltungsindustrie steht. Wir werden Eure Stimmen bei unserem nächsten politischen Gespräch am 23. September 2020 mit Elisabeth Motschmann (MdB, CDU / Sprecherin im Ausschuss Kultur und Medien) übergeben. Wir freuen uns bereits jetzt auf den Austausch!

#alarmstuferot Landesdemonstration vor dem hamburger Rathaus

Zur Hamburger Landesdemo der Kultur- und Veranstaltungsindustrie kamen am 26.08.2020 trotz Sturms und Hamburger Schietwetter rund 200 Teilnehmer.

Wieder einmal gingen Teilnehmer aus allen Bereichen der Kultur- und Veranstaltungsszene unter dem Motto #alarmstuferot auf die Straße, um auf unsere dramatische und existenzbedrohende Lage aufmerksam zu machen.
Wir, der Deutsche Eventverband unterstützen die #alarmstuferot Aktionen und bedanken uns bei allen Teilnehmern.
Es ist momentan so wichtig zu zeigen, wie viele und wie vielfältig wir sind.

Unsere Forderung nach einem offenen Dialog konnte heute bei den Hamburger Politikern Dennis Thering (CDU) und Arne Platzbecker (SPD) platziert werden.

Sehr viele von euch haben vor Ort unser 16 Quadratmeter großes Banner
„Hört meine Stimme!“ unterschrieben.

Wir werden auch die nächsten Wochen weiterhin nutzen, um noch mehr Stimmen einzusammeln, damit wir das Banner, welches symbolisch für die große Not der Kultur- und Veranstaltungsindustrie steht, mit euren Stimmen am 09. September 2020 zur Regierung nach Berlin tragen können!

Treffen des SPD Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi und Borhen Azzouz, Vorstandvorsitzender des Deutschen Eventverbandes.
Bei diesem Antrittsbesuch des Deutschen Eventverbandes in Berlin, wurde über die vorhandenen Hilfspakete und Maßnahmen zur Corona Krise gesprochen.
Des Weiteren konnten wir unsere Denkanstöße und politischen Forderungen anbringen. Herr Hakverdi war sehr interessiert und hat neue Impulse und Eindrücke, der Künstler- und Veranstaltungsindustrie, gewinnen können. Der Deutsche Eventverband bedankt sich für das Gespräch und freut sich auf das nächste Treffen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters unterstützt angesichts der Corona-Krise Veranstalterinnen und Veranstalter von Musikfestivals und Livemusik-Programmen aller Genres mit bis zu 80 Millionen Euro aus ihrem Etat. Die Fördermittel sind Teil des Rettungs- und Zukunftspakets NEUSTART KULTUR. Dort sind insgesamt rund 150 Millionen Euro für die Musikbranche vorgesehen. Weitere Hilfs- und Fördermaßnahmen für Clubs und Livemusik-Spielstätten, Musikverlage und den Musikfachhandel sind geplant. Informationen dazu werden in Kürze bekanntgegeben.

Monika Grütters erklärt: „Seit Beginn der Corona-Krise finden nahezu keine Konzerte mehr statt, auch der Festival-Sommer musste fast komplett ausfallen. Dadurch sind viele kleine und mittelständische Unternehmen der Live-Branche in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Mit unserem Förderprogramm möchten wir sie ermutigen und darin unterstützen, wieder Konzerte zu planen und zu geben. So entstehen dann auch wieder Auftrittsmöglichkeiten für Künstler und die Backstage-Gewerke. Unser Ziel ist es, die immense Vielfalt unseres Musiklebens in den Metropolen, den Städten und auf dem Land abzusichern, so dass wir alle möglichst bald wieder in den Genuss musikalischer Aufführungen kommen.“

Musikfestivals können durch das Förderprogramm bis zu 250.000 Euro erhalten, Veranstalterinnen und Veranstalter von Livemusik-Programmen bis zu 800.000 Euro. Die Fördermittel dienen vor allem der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Auch alternative, pandemiegerechte Kulturerlebnisse sowie nachhaltige und barrierefreie Livemusik-Formate werden gefördert.

Die Antragsunterlagen und weitere Informationen sind ab dem 7. September 2020 auf der Website der Initiative Musik unter www.initiative-musik.de zu finden. Die Initiative Musik bietet ab dem 1. September 2020 dazu eine telefonische Beratung an.

Zum Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR sind weitere Informationen unter folgender Website verfügbar:
www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur

Die Behörde für Kultur und Medien hat zusammen mit der Musikszene ein Förderprogramm aufgesetzt, das ab sofort finanzielle Unterstützung für Musikveranstaltungen bietet. Auf Antrag können Musik-Veranstaltungen gefördert werden, die bis zum 31. Oktober in Hamburg Outdoor stattfinden. Die Förderung zielt hierbei auf den Erhalt und Stärkung der gesamten musikalischen Infrastruktur ab. Dies umfasst neben den Veranstaltern und Musikern im Besonderen auch alle an der Produktion beteiligten Kräfte, so dass auch diese ihre Arbeit verstärkt wieder aufnehmen können. Die Förderhöhe kann maximal bis zu 15.000 Euro pro Konzertveranstaltung betragen, die maximale Gesamtförderung ist auf 75.000 Euro pro Antragsteller/in begrenzt.

Die Anträge an die Behörde von Kultur und Medien können digital über die Clubstiftung eingereicht werden.

Hier sind die Antragsunterlagen abrufbar http://stiftung-private-musikbuehnen-hamburg.de/fuer-clubs/live-open-air-initiative-hamburg/ beziehungsweise können per E-Mail angefordert werden: outdoor@clubstiftung.de.

 

Ihr habt etwas vor – Events, Auftritte, Demo?
Melde dich gerne bei uns aktion@eventverband.de  wir vernetzen und unterstützen Eure Idee gerne!

Pressemitteilungen

Hamburg, den 27. Juli 2020

Seit mehreren Monaten steht die Veranstaltungs-, Kultur- und Messebranche durch die Corona Pandemie still und kämpft ums Überleben. Durch den Zusammenschluss betroffener Unternehmen zum „Deutscher Eventverband“ mit Sitz in Hamburg sowie einem Hauptstadt-Büro in Berlin sollen nun Stimmen und Kräfte gebündelt und die gemeinsamen Interessen sowie Sorgen und Nöte dieser Branchen gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik vertreten werden.

Bereits vor Ausbruch des Corona Virus entstand die Idee, einen Verband als Interessenvertretung von Selbständigen, Mitarbeitern und Unternehmen in jeglichen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft zu gründen. Die einschneidenden Folgen der Pandemie machten auf ungeahnte Weise deutlich, wie dringend ein gemeinsames Auftreten der Branche benötigt wird, um sich für die gemeinsamen Ziele – und letztendlich für das Überleben der Unternehmen – einzusetzen. Dabei geht es um viel: Die deutsche Veranstaltungsbranche beschäftigt rund 1,5 Millionen Menschen und hat mit einem Umsatz von rund 130 Milliarden EUR einen  bedeutenden Einfluss auf die gesamte Wirtschaft, insbesondere auf Bereiche wie z.B. die Hotellerie und Gastronomie, Wirtschaftsunternehmen und den Tourismus.*

Borhen Azzouz, Gründer und Vorstandsvorsitzer Deutscher Eventverband: „Die Corona Pandemie hat unsere Branche besonders hart getroffen. Viele bis dato über Jahre erfolgreiche Unternehmen stehen vor dem finanziellen AUS und wissen nicht, wie sie die nächsten Wochen und Monate überleben sollen. Diese Situation ist unerträglich, zumal uns als einem der größten wirtschaftlichen Zweige Deutschlands in der Politik bisher kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das möchten wir mit unserem neuen Netzwerk und der Gründung des Deutschen Eventverbandes aktiv ändern und Gespräche mit der Politik und Meinungs- bildnern führen. Wir fordern einen offenen Austausch und klare Perspektiven, wie die Zukunft für unsere Branche gesichert werden kann.“

Die Herausforderung ist groß: Die gesamte Veranstaltungsindustrie steht unter enormem Druck, ihr Überleben zu sichern und dabei die umfangreichen sowie in jedem Bundesland unterschiedlich geregelten Verbote und gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Aktuell wird ein bundesweites Netzwerk mit regionalen Experten der Event- und Veranstaltungsbranche aufgebaut, um den Mitgliedern bei ihren individuellen Fragen und Problemen aus den einzelnen Bundesländern zukünftig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Mit der Akademie des Deutschen Eventverbandes sollen Mitgliedern und Nachwuchskräften zukünftig auch gezielte Fortbildungen und wertvoller Wissenstransfer ermöglicht werden.

Interessierte Unternehmen und einzelne Mitarbeiter sowie Selbständige können sich ab sofort unter www.eventverband.de informieren und Mitglied werden.

Weitere News gibt es unter www.Facebook.com/eventverband

*Quelle: Studie des R.I.F.E.L. (Research Institute for Exhibition and LIVE-Communication) „Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltungsbranche“, Berlin, 15.06.2020

Kontakt:

Annika Burmeister (Presse)
Tel. 040 – 1811 8720
E-Mail: presse@eventverband.de

Tanja Voßwinkel-Fischer (Vorstand Marketing & PR)
Tel. 0172 – 4060 294
E-Mail: vosswinkel@eventverband.de

Werde mitglied

Tritt unserem Verband bei und hilf uns dir zu helfen