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Veranstaltungsbranche beerdigt symbolisch das Veranstaltungsjahr 2020 vor dem Hamburger Rathaus

14.10.2020

Heute Nachmittag veranstaltete der Deutsche Eventverband als Teil des Bündnisses #AlarmstufeRot eine Landesdemonstration der Kultur- und Veranstaltungsbranche. Circa 500 schwarz gekleidete Demonstranten zogen als Trauermarsch vom Hauptbahnhof bis vor das Hamburger Rathaus, wo das Veranstaltungsjahr 2020 in einem Sarg symbolisch zu Grabe getragen wurde. Das Signal war deutlich: Die Veranstaltungsindustrie steht vor dem Kollaps und benötigt dringend gezielte Unterstützung durch die Politik, um die kommenden Monate der Corona Pandemie zu überleben.

Als Höhepunkt der Demonstration fand direkt vor dem Hamburger Rathaus eine Beisetzung der besonderen Art statt: Während sich die Teilnehmer mit einer umgedichteten Version von „Knockin‘ on Heaven‘s Door“ vom Veranstaltungsjahr 2020 verabschiedeten, wurde in die Bühne ein Sarg eingelassen, der aus einem schwarzen Amptown Case gefertigt wurde. Diese in der Branche bekannten Flightcases reisen normalerweise als mobile Verpackung für Veranstaltungs- und Bühnen-Equipment rund um die Welt und symbolisieren damit die aktuelle Notlage tausender Betriebe und Selbständiger, die in diesem Jahr um ihre Zukunft bangen. Zum Abschluss warfen die Teilnehmer rote Blumen auf den Sarg und trugen sich in ein Kondolenzbuch ein, dass später im Hamburger Rathaus übergeben wird.

Der Bürgerschaftsabgeordnete der CDU Fraktion, in der Hamburgischen Bürgerschaft, David Erkalp, kam als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses und versprach den Teilnehmern sich für sie einzusetzen.

Bisher fanden mehrere Gespräche auf Bundesebene statt; ein offener Austausch mit dem Hamburger Senat wurde dem Deutschen Eventverband, der Künstler, Event- und Veranstaltungsagenturen, Eventtechnikern, Gastronomen, Messebauer und viele Unterbranchen mehr vertritt, bisher nicht ermöglicht. Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg, kam kurzfristig zur Demonstration und sprach mit Borhen Azzouz über die Probleme der Veranstaltungswirtschaft. Ein Arbeitsgespräch soll nun kurzfristig ermöglicht werden.

Wann werden unsere Nöte und Forderungen seitens der Politik endlich gehört?

Was kann zusätzlich länderseitig von der Stadt Hamburg getan werden, um die Probleme der Veranstaltungsbranche abzumildern?

Wir brauchen jetzt endlich konstruktive Gespräche und gemeinsame Arbeitskreise mit der Stadt, um kurzfristig Lösungen zu erarbeiten!

Ab 21. Oktober 2020 können über die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 gestellt werden. Das Hilfsprogramm unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

Die Überbrückungshilfen werden durch die Länder administriert. Grundlage des Programms sind Verwaltungsvereinbarungen, die das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesfinanzministerium mit den Bundesländern geschlossen haben. Die Antragstellung erfolgt auch im neuen Verfahren über einen „prüfenden Dritten“ (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt), der das beantragende Unternehmen meist schon gut kennt. Dank dieser Vorprüfung können die Anträge zügig beschieden und die Hilfen schnell ausgezahlt werden.

Wirtschaftssenator Michael Westhagemann: „Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei, die steigenden Zahlen belegen das. Die Unternehmen sind weiter auf Hilfe angewiesen. Mit der Überbrückungshilfe haben wir es in einem gemeinsamen Kraftakt von Ländern und Bund geschafft, ein Instrument zu schaffen, dass gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen hilft die Folgen der COVID19-Pandemie zu bewältigen. Die Erfahrung der ersten Tranche hat zu einer Anpassung der Rahmenbedingungen geführt. Mit der jetzt überarbeiteten Regelung wird den Unternehmen weiterhin Möglichkeit gegeben,  die Krise zu meistern  und die Folgen der wirtschaftlichen Probleme zu bewältigen.“

Finanzsenator Andreas Dressel: „Es ist richtig und wichtig, dass Bund und Länder mit einer Verlängerung und einem Ausbau von Hilfen auf die sich leider wieder verschärfende Corona-Lage schnell reagieren. Wir haben letzte Woche mit einem Ausbau des Fonds für kleine Mittelständler reagiert, Anfang November geht der Fonds für große Mittelständler an den Start. Die verlängerte Überbrückungshilfe leistet zusätzlich einen wichtigen Beitrag. Sie ist jetzt praxisgerechter als vorher und bleibt hoffentlich kein Ladenhüter. Die geplante Verlängerung bis zur Jahresmitte 2021 ist angesichts der Corona-Entwicklung unvermeidlich. Vielleicht gelingt es dann auch bei Unternehmerlohn und Solo-Selbständigen noch einen großen Schritt auf die Betroffenen zuzugehen.“

So sieht die angepasste Regelung im Einzelnen aus:
Angesichts steigender Infektionszahlen fördert die Überbrückungshilfe künftig auch Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche, wo die Ansteckungsrisiken geringer sind. Förderfähig sind hierfür z.B.  die Anschaffung von Außenzelten oder Wärmestrahlern. Dies ergänzt die bereits zuvor mögliche Förderung von Hygienemaßnahmen, wie z.B. die Anschaffung von Desinfektionsmittel und Luftfilteranlagen.

Es bleibt dabei, dass die Überbrückungshilfe für Unternehmen aus allen Branchen offen steht, die durch die Corona-Krise besonders betroffen sind. Um besonders die Unternehmen, bei denen das Geschäft durch behördliche Einschränkungen oder Hygiene- und Abstandsregeln immer noch stark beeinträchtigt ist, noch besser zu erreichen, werden folgende Änderungen am Programm vorgenommen:

1.Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder

– einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder

– einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

  1. Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.
  2. Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet

– 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),

– 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten) und

– 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).

  1. Die Personalkostenpauschale von 10% der förderfähigen Kosten wird auf 20% erhöht.

       5. Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Wieder waren wir viel unterwegs um unsere Forderungen und Sorgen der Branche zu platzieren, die drei weiteren wichtigen Dialoge verdeutlichten den Politikern einmal mehr, dass die Kultur- und Veranstaltungsindustrie eine Schlüsselrolle in der Wirtschaft spielt. 

Wir bedanken uns für die zielführenden und hilfreichen Gespräche bei Frau Elisabeth Motschmann MdB, Sprecherin der CDU/CSU – Bundestagsfraktion für Kultur und Medien, bei Herrn Otto Fricke FDP, MdB Sprecher im Haushaltsausschuss und bei Herrn Christoph de Vries CDU, MdB im Innenausschuss, Arbeit und Soziales und Finanzausschuss, sowie stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Hamburg.

       

 

Heute, am 9. September um 12:05 Uhr startete die Großdemonstration der Veranstaltungswirtschaft in Berlin: 15.000  Betroffene aus ganz Deutschland legten Ihr Hemd symbolisch vor dem Berliner Reichstag nieder und machten damit auf die dramatische Lage der gesamten Branche aufmerksam. Der Vorstand und viele Mitglieder des Deutschen Eventverbandes waren als Unterstützer vor Ort. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern – es ist momentan so wichtig zu zeigen, wie viele und wie vielfältig wir sind!

Neben der heutigen Demonstration ist es uns gelungen, ein persönliches Gespräch mit Dr. Marcel Klinge (MdB, Mitglied im Wirtschaftsausschuss,Tourismuspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion) zu führen und uns über die Probleme der Veranstaltungswirtschaft und unsere Forderungen an die Politik auszutauschen.

Heute, am 9. September um 12:05 Uhr startete die Großdemonstration der Veranstaltungswirtschaft in Berlin: 15.000  Betroffene aus ganz Deutschland legten Ihr Hemd symbolisch vor dem Berliner Reichstag nieder und machten damit auf die dramatische Lage der gesamten Branche aufmerksam. Der Vorstand und viele Mitglieder des Deutschen Eventverbandes waren als Unterstützer vor Ort. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern – es ist momentan so wichtig zu zeigen, wie viele und wie vielfältig wir sind!

Neben der heutigen Demonstration ist es uns gelungen, ein persönliches Gespräch mit Dr. Marcel Klinge (MdB, Mitglied im Wirtschaftsausschuss,Tourismuspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion) zu führen und uns über die Probleme der Veranstaltungswirtschaft und unsere Forderungen an die Politik auszutauschen.

      

     

Wichtige Infos zum Aussetzen der Insolvenzanzeigepflicht siehe den nachfolgenden Link:
https://www.hk24.de/produktmarken/beratung-service/unternehmensfuehrung/krisenmanagement/neue-insolvenzregelung-4898238

Wichtig sind dabei vor allem zwei Dinge:
– Die Insolvenzanzeigepflicht wurde nur mit dem Tatbestand der Überschuldung, jedoch nicht der Zahlungsunfähigkeit bis Ende des Jahres ausgesetzt. Ergo muss ein Unternehmen, dass zahlungsunfähig geworden ist oder bald wird, mit den ganz normalen Fristen zeitnah Insolvenz anzeigen.
– Auch Gläubiger von Schuldnern haben Pflichten. So ein Gläubiger „Kenntnis“ von Ratenzahlung, Säumigkeit o.ä. seines Schuldners hat, kann u.U. ein bereits bezahltes Produkt in die Insolvenzmasse zum Wohle aller Gläubiger eingehen.

Falls ihr Fragen habt meldet euch gerne, wir haben einen Ansprechpartner bei der HH Handelskammer der für Detailfragen zu diesem Thema zur Verfügung steht.  Darüber hinaus haben wir aber auch einen Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Steuer- und Steuerstrafrecht im Verband.

Wir haben uns in Berlin mit Katja Suding, stellv. Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion zur aktuellen Situation besprochen. Gemeinsam haben wir uns über weitere politische Schritte verständigt. Es ist wichtig endlich permanente Präsenz zu zeigen im politischen Berlin. Wir werden nicht müde weiter zu kämpfen, unsere gemeinsamen Forderungen zu platzieren!

Zur Hamburger Landesdemo der Kultur- und Veranstaltungsindustrie kamen am 26.08.2020 trotz Sturms und Hamburger Schietwetter rund 200 Teilnehmer.

Wieder einmal gingen Teilnehmer aus allen Bereichen der Kultur- und Veranstaltungsszene unter dem Motto #alarmstuferot auf die Straße, um auf unsere dramatische und existenzbedrohende Lage aufmerksam zu machen.
Wir, der Deutsche Eventverband unterstützen die #alarmstuferot Aktionen und bedanken uns bei allen Teilnehmern.
Es ist momentan so wichtig zu zeigen, wie viele und wie vielfältig wir sind.

Unsere Forderung nach einem offenen Dialog konnte heute bei den Hamburger Politikern Dennis Thering (CDU) und Arne Platzbecker (SPD) platziert werden.

Sehr viele von euch haben vor Ort unser 16 Quadratmeter großes Banner
„Hört meine Stimme!“ unterschrieben.

Wir werden auch die nächsten Wochen weiterhin nutzen, um noch mehr Stimmen einzusammeln, damit wir das Banner, welches symbolisch für die große Not der Kultur- und Veranstaltungsindustrie steht, mit euren Stimmen am 09. September 2020 zur Regierung nach Berlin tragen können!

       

Treffen des SPD Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi und Borhen Azzouz, Vorstandvorsitzender des Deutschen Eventverbandes.
Bei diesem Antrittsbesuch des Deutschen Eventverbandes in Berlin, wurde über die vorhandenen Hilfspakete und Maßnahmen zur Corona Krise gesprochen.
Des Weiteren konnten wir unsere Denkanstöße und politischen Forderungen anbringen. Herr Hakverdi war sehr interessiert und hat neue Impulse und Eindrücke, der Künstler- und Veranstaltungsindustrie, gewinnen können. Der Deutsche Eventverband bedankt sich für das Gespräch und freut sich auf das nächste Treffen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters unterstützt angesichts der Corona-Krise Veranstalterinnen und Veranstalter von Musikfestivals und Livemusik-Programmen aller Genres mit bis zu 80 Millionen Euro aus ihrem Etat. Die Fördermittel sind Teil des Rettungs- und Zukunftspakets NEUSTART KULTUR. Dort sind insgesamt rund 150 Millionen Euro für die Musikbranche vorgesehen. Weitere Hilfs- und Fördermaßnahmen für Clubs und Livemusik-Spielstätten, Musikverlage und den Musikfachhandel sind geplant. Informationen dazu werden in Kürze bekanntgegeben.

Monika Grütters erklärt: „Seit Beginn der Corona-Krise finden nahezu keine Konzerte mehr statt, auch der Festival-Sommer musste fast komplett ausfallen. Dadurch sind viele kleine und mittelständische Unternehmen der Live-Branche in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Mit unserem Förderprogramm möchten wir sie ermutigen und darin unterstützen, wieder Konzerte zu planen und zu geben. So entstehen dann auch wieder Auftrittsmöglichkeiten für Künstler und die Backstage-Gewerke. Unser Ziel ist es, die immense Vielfalt unseres Musiklebens in den Metropolen, den Städten und auf dem Land abzusichern, so dass wir alle möglichst bald wieder in den Genuss musikalischer Aufführungen kommen.“

Musikfestivals können durch das Förderprogramm bis zu 250.000 Euro erhalten, Veranstalterinnen und Veranstalter von Livemusik-Programmen bis zu 800.000 Euro. Die Fördermittel dienen vor allem der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Auch alternative, pandemiegerechte Kulturerlebnisse sowie nachhaltige und barrierefreie Livemusik-Formate werden gefördert.

Die Antragsunterlagen und weitere Informationen sind ab dem 7. September 2020 auf der Website der Initiative Musik unter www.initiative-musik.de zu finden. Die Initiative Musik bietet ab dem 1. September 2020 dazu eine telefonische Beratung an.

Zum Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR sind weitere Informationen unter folgender Website verfügbar:
www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur

Die Behörde für Kultur und Medien hat zusammen mit der Musikszene ein Förderprogramm aufgesetzt, das ab sofort finanzielle Unterstützung für Musikveranstaltungen bietet. Auf Antrag können Musik-Veranstaltungen gefördert werden, die bis zum 31. Oktober in Hamburg Outdoor stattfinden. Die Förderung zielt hierbei auf den Erhalt und Stärkung der gesamten musikalischen Infrastruktur ab. Dies umfasst neben den Veranstaltern und Musikern im Besonderen auch alle an der Produktion beteiligten Kräfte, so dass auch diese ihre Arbeit verstärkt wieder aufnehmen können. Die Förderhöhe kann maximal bis zu 15.000 Euro pro Konzertveranstaltung betragen, die maximale Gesamtförderung ist auf 75.000 Euro pro Antragsteller/in begrenzt.

Die Anträge an die Behörde von Kultur und Medien können digital über die Clubstiftung eingereicht werden.

Hier sind die Antragsunterlagen abrufbar http://stiftung-private-musikbuehnen-hamburg.de/fuer-clubs/live-open-air-initiative-hamburg/ beziehungsweise können per E-Mail angefordert werden: outdoor@clubstiftung.de.

 

Ihr habt etwas vor – Events, Auftritte, Demo?
Melde dich gerne bei uns aktion@eventverband.de  wir vernetzen und unterstützen Eure Idee gerne!

Pressemitteilungen

Hamburg, den 14.10.2020
Heute Nachmittag veranstaltete der Deutsche Eventverband als Teil des Bündnisses #AlarmstufeRot eine Landesdemonstration der Kultur- und Veranstaltungsbranche. Circa 500 schwarz gekleidete Demonstranten zogen als Trauermarsch vom Hauptbahnhof bis vor das Hamburger Rathaus, wo das Veranstaltungsjahr 2020 in einem Sarg symbolisch zu Grabe getragen wurde. Das Signal war deutlich: Die Veranstaltungsindustrie steht vor dem Kollaps und benötigt dringend gezielte Unterstützung durch die Politik, um die kommenden Monate der Corona Pandemie zu überleben.

Als Höhepunkt der Demonstration fand direkt vor dem Hamburger Rathaus eine Beisetzung der besonderen Art statt: Während sich die Teilnehmer mit einer umgedichteten Version von „Knockin‘ on Heaven‘s Door“ vom Veranstaltungsjahr 2020 verabschiedeten, wurde in die Bühne ein Sarg eingelassen, der aus einem schwarzen Amptown Case gefertigt wurde. Diese in der Branche bekannten Flightcases reisen normalerweise als mobile Verpackung für Veranstaltungs- und Bühnen-Equipment rund um die Welt und symbolisieren damit die aktuelle Notlage tausender Betriebe und Selbständiger, die in diesem Jahr um ihre Zukunft bangen. Zum Abschluss warfen die Teilnehmer rote Blumen auf den Sarg und trugen sich in ein Kondolenzbuch ein, dass später im Hamburger Rathaus übergeben wird.

Borhen Azzouz, Vorstandsvorsitzender Deutscher Eventverband: „Auch wenn für viele Menschen unserer Branche das Jahr 2020 ein wirtschaftlicher Totalausfall war, möchten wir mit Zuversicht und Hoffnung auf das kommende Jahr blicken. Dazu benötigen wir aber dringend zielgerichtete, auf die Probleme der Branche zugeschnittene Hilfen und verbindliche Zusagen seitens der Politik, um die schwierige Corona Zeit zu überstehen und tausende Existenzen vor dem Aus zu retten.“

Der Bürgerschaftsabgeordnete der CDU Hamburg in der Hamburgischen Bürgerschaft David Erkalp, kam als Vorsitzender des Wirtschaftsauschusses und versprach den Teilnehmern sich für sie einzusetzen.

Bisher fanden mehrere Gespräche auf Bundesebene statt; ein offener Austausch mit dem Hamburger Senat wurde dem Deutschen Eventverband, der Künstler, Event- und Veranstaltungsagenturen, Eventtechnikern, Gastronomen, Messebauer und viele Unterbranchen mehr vertritt, bisher nicht ermöglicht. Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg, kam kurzfristig zur Demonstration und sprach mit Borhen Azzouz über die Probleme der Veranstaltungswirtschaft. Ein Arbeitsgespräch soll nun kurzfristig ermöglicht werden.

• Wann werden unsere Nöte und Forderungen seitens der Politik endlich gehört?
• Was kann zusätzlich länderseitig von der Stadt Hamburg getan werden, um die Probleme der Veranstaltungsbranche abzumildern?
• Wir brauchen jetzt endlich konstruktive Gespräche und gemeinsame Arbeitskreise mit der Stadt, um kurzfristig Lösungen zu erarbeiten!

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an:

Annika Burmeister (Presse) / Tel. 040 – 1811 8720 / E-Mail: presse@eventverband.de

Tanja Voßwinkel-Fischer (Vorstand Marketing & PR) / Tel. 0172 – 4060 294 / E-Mail: vosswinkel@eventverband.de

Am kommenden Mittwoch, den 14. Oktober ab 16:00 Uhr veranstaltet der Deutsche Eventverband eine Demonstration der Kultur- und Veranstaltungsbranche mit Trauermarsch vom Hauptbahnhof zum Hamburger Rathausmarkt, auf dem gegen 17:15 Uhr das Veranstaltungsjahr 2020 im Rahmen einer symbolischen Beerdigung zu Grabe getragen wird. Wir möchten damit erneut auf die verheerenden Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Kultur- und Veranstaltungsindustrie aufmerksam machen und uns für zielgerichtete, verbindliche Hilfen und Zusagen seitens der Politik einsetzen.

Eins liegt uns besonders am Herzen: Auch, wenn das Jahr 2020 für viele Menschen aus der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft ein Totalausfall war, möchten wir dennoch gemeinsam positiv und mit Hoffnung auf das kommende Jahr 2021 schauen. Leider fehlen bisher zielgerichtete Hilfen und verbindliche Zusagen seitens der Politik, um den vielen Betroffenen eine ehrliche Perspektive für die Zukunft der Branche zu geben und das Überleben der Betriebe während der andauernden Pandemie zu abzusichern.

Wir laden Sie herzlich ein, zu unserem Trauermarsch mit anschließender symbolischer Beisetzung des Veranstaltungsjahres 2020 auf den Rathausmarkt zu kommen; gerne stehen wir Ihnen auch für Interviews und O-Töne zur Verfügung.

Datum: Mittwoch, 14. Oktober ab 16:00 Uhr / Beginn Trauermarsch 16:30 Uhr

Start: Hamburger Hauptbahnhof, Glockengießerwall / Ernst-Merck-Brücke

Symbolische Beisetzung: Circa 17:15 Uhr vor dem Hamburger Rathaus

Den Pressetext mit weiteren Details zur Veranstaltung und unseren Forderungen an die Politik erhalten Sie am kommenden Montag. Über eine kurze Rückmeldung, ob Sie bzw. jemand aus Ihrer Redaktion an unserer Aktion teilnimmt, würden wir uns sehr freuen!

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an: 

Annika Burmeister (Presse) / Tel. 040 – 1811 8720  / E-Mail: presse@eventverband.de 

Tanja Voßwinkel-Fischer (Vorstand Marketing & PR) / Tel. 0172 – 4060 294 / E-Mail: vosswinkel@eventverband.de

Hamburg, den 23.09.2020
Heute findet im Hamburger Rathaus auf Einladung des Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher ein Gespräch über die Lage der Hamburger Veranstaltungswirtschaft statt. Da die Veranstaltungsbranche besonders hart unter den Einschränkungen der Corona Pandemie leidet, soll hier ein Austausch über die aktuelle Lage sowie über mögliche weitere Anstrengungen der Politik und Wirtschaft stattfinden, um die Folgen für die betroffenen Unternehmen der Veranstaltungsbranche abzumildern. Laut Informationen aus dem Rathaus wurden dazu einzelne Unternehmer aus der Veranstaltungsbranche eingeladen; außen vor blieben jedoch Kammern, Vereine und Verbände der Branche wie zum Beispiel die Handelskammer Hamburg und der Deutsche Eventverband, der von Künstlern über Eventveranstalter und -techniker, Messebauer, Gastronomen, Caterer und viele Branchen mehr aus der Veranstaltungs-industrie in Politik und Öffentlichkeit vertritt.

Borhen Azzouz, Vorstandsvorsitzender Deutscher Eventverband: „Leider wurden wir trotz Bemühungen und Nachfragen nicht zu diesem wichtigen Gespräch eingeladen. Wir bedauern es sehr, dass neben uns auch z. B. die Handelskammer Hamburg keine Möglichkeit erhalten hat, an diesem wichtigen Austausch teilzunehmen und wichtige Impulse und Forderungen der vielen Mitglieder einzubringen. Es ist dringend Zeit für einen offenen Dialog mit dem Hamburger Senat. Wir fragen uns, aus welchem Grund die Stimmen von tausenden Beschäftigten aus der gesamten Veranstaltungsindustrie hier nicht gehört werden.“

Der Deutsche Eventverband setzt sich seit mehreren Monaten in der Politik und der Öffentlichkeit für mehr Aufmerksamkeit und die Probleme der Veranstaltungsindustrie ein. Während auf Bundesebene in Berlin bereits mehrere Gespräche mit Politikern stattfanden, wurde dies seitens des Hamburger Senats bisher nicht ermöglicht. Borhen Azzouz: „Wir brauchen endlich Gespräche und Arbeitskreise mit der Stadt, damit die staatliche Hilfe auch wirklich bei denen ankommt, die es benötigen. Soloselbstständige fallen zum Beispiel momentan durch das Raster. Wir wünschen uns zudem gezielte Förderungen von wichtigen Events für die Stadt. Nach zwei Demonstrationen und der Night of Light sowie der #AlarmstufeRot Großdemo mit 15.000 Menschen in Berlin ist es endlich an der Zeit, dass wirklich gezielte Maßnahmen ergriffen und Perspektiven für die Zukunft der Branche geschaffen werden. Die geplante Öffnung des Winterdoms sowie der Weihnachtsmärkte unter hohen Hygienestandards sind erste positive Schritte.“

Auch die heute von der Handelskammer Hamburg veröffentlichte Blitzumfrage macht deutlich, dass viele Unternehmen und Selbständige aus der Veranstaltungsindustrie sich Nachbesserungen von der Stadt wünschen: Von den Befragten waren fast zwei Drittel eher oder sehr unzufrieden mit den Regelungen der gültigen Corona-Verordnung zu Messen, Kongressen und Veranstaltungen.

Für Fragen und weitere Informationen zur aktuellen Lage der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:


Annika Burmeister (Presse)
Tel.: 040 / 1811 8720 / presse@eventverband.de

Tanja Voßwinkel-Fischer (Vorstand Marketing & PR)
Mobil: 0172 / 4060 294 / vosswinkel@eventverband.de

Hamburg, den 27. Juli 2020

Seit mehreren Monaten steht die Veranstaltungs-, Kultur- und Messebranche durch die Corona Pandemie still und kämpft ums Überleben. Durch den Zusammenschluss betroffener Unternehmen zum „Deutscher Eventverband“ mit Sitz in Hamburg sowie einem Hauptstadt-Büro in Berlin sollen nun Stimmen und Kräfte gebündelt und die gemeinsamen Interessen sowie Sorgen und Nöte dieser Branchen gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik vertreten werden.

Bereits vor Ausbruch des Corona Virus entstand die Idee, einen Verband als Interessenvertretung von Selbständigen, Mitarbeitern und Unternehmen in jeglichen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft zu gründen. Die einschneidenden Folgen der Pandemie machten auf ungeahnte Weise deutlich, wie dringend ein gemeinsames Auftreten der Branche benötigt wird, um sich für die gemeinsamen Ziele – und letztendlich für das Überleben der Unternehmen – einzusetzen. Dabei geht es um viel: Die deutsche Veranstaltungsbranche beschäftigt rund 1,5 Millionen Menschen und hat mit einem Umsatz von rund 130 Milliarden EUR einen  bedeutenden Einfluss auf die gesamte Wirtschaft, insbesondere auf Bereiche wie z.B. die Hotellerie und Gastronomie, Wirtschaftsunternehmen und den Tourismus.*

Borhen Azzouz, Gründer und Vorstandsvorsitzer Deutscher Eventverband: „Die Corona Pandemie hat unsere Branche besonders hart getroffen. Viele bis dato über Jahre erfolgreiche Unternehmen stehen vor dem finanziellen AUS und wissen nicht, wie sie die nächsten Wochen und Monate überleben sollen. Diese Situation ist unerträglich, zumal uns als einem der größten wirtschaftlichen Zweige Deutschlands in der Politik bisher kaum Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das möchten wir mit unserem neuen Netzwerk und der Gründung des Deutschen Eventverbandes aktiv ändern und Gespräche mit der Politik und Meinungs- bildnern führen. Wir fordern einen offenen Austausch und klare Perspektiven, wie die Zukunft für unsere Branche gesichert werden kann.“

Die Herausforderung ist groß: Die gesamte Veranstaltungsindustrie steht unter enormem Druck, ihr Überleben zu sichern und dabei die umfangreichen sowie in jedem Bundesland unterschiedlich geregelten Verbote und gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Aktuell wird ein bundesweites Netzwerk mit regionalen Experten der Event- und Veranstaltungsbranche aufgebaut, um den Mitgliedern bei ihren individuellen Fragen und Problemen aus den einzelnen Bundesländern zukünftig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Mit der Akademie des Deutschen Eventverbandes sollen Mitgliedern und Nachwuchskräften zukünftig auch gezielte Fortbildungen und wertvoller Wissenstransfer ermöglicht werden.

Interessierte Unternehmen und einzelne Mitarbeiter sowie Selbständige können sich ab sofort unter www.eventverband.de informieren und Mitglied werden.

Weitere News gibt es unter www.Facebook.com/eventverband

*Quelle: Studie des R.I.F.E.L. (Research Institute for Exhibition and LIVE-Communication) „Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Veranstaltungsbranche“, Berlin, 15.06.2020

Kontakt:

Annika Burmeister (Presse)
Tel. 040 – 1811 8720
E-Mail: presse@eventverband.de

Tanja Voßwinkel-Fischer (Vorstand Marketing & PR)
Tel. 0172 – 4060 294
E-Mail: vosswinkel@eventverband.de

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